Bali. Take my breath away.

Mit einem Mal befindest Du dich oben. Wie schwebend. Ueber allem anderen. Unten das Gewoehnliche, oben: im Fluss, strahlend, klar. Das Adrenalin animiert zu Mut. Und dem Sein. Angst ist laengst nur noch Zutat. Kein Denken. Einfach Sein. Hier beginnt das Schoene. Und es nimmt Dir den Atem.

Wenn es Dir den Atem raubt, allerdings, weil Du nicht mehr oben bist, ist alles anders.

Dann ist es wie Stage-Diving bis in die dritte Reihe und ploetzlich teilt sich die Menge, wie das Schilfmeer bei Ostwind.

So, genau so ist es, wenn Du auf dem Wasser surfst und mit einem Mal von der Welle herunterfaellst, so schwerelos, wie der Regen aus einer Wolke perlt. Keine Warnung, ohne Ankuendigung. Mit Wucht. Nur noch eine Richtung. Nach unten. Steil abwaerts. Gerade noch alles, nun nichts mehr. Nichts als Schmerz. Dunkelheit. Und Leere. Und wieder nimmt es Dir den Atem.

Es sind diese Momente.

25. März 2012

2 responses to Bali. Take my breath away.

  1. Andreas said:

    Ja, servus.

    Ich bin mit Dir schon einen Allerweltshang runtergfahren. Du mit Ski, nach 3 Stunden Überredung. „Nein, ich fahr da nicht runter…nein, ich nicht!“
    Im Leben bist Du nicht gesurft. Da hat der Bademeister vielleicht mal auf Stufe 3 gestellt. Aber mehr auch nicht.
    Lade Bilder hoch. Sonst glauben wir das nicht. Hochaufgelöst, damit ich die Photoshop-Pixel sehen kann…

    Hahahaa

  2. Stefan said:

    Was heißt da „wir glauben das nicht“? Nicht gleich verallgemeinern, Andreas. Der Markus wird doch keinen Quatsch schreiben. Der Markus doch nicht ….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert