Lissabon.
Spieler.

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Diese Männer, ganz Mensch
sind zu beneiden
diese alten Männer
mit heiterem Ernst maskiert
auf ein sorgloses Spiel
mittags, in den Schatten der Jardins
vertraut und ungewiss
wie ihr eigenes Leben;

mehr…

12. April 2014  Hinterlasse einen Kommentar

Paris.
Wieder reisen wollen.

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Plötzlich wollte ich nicht mehr aufbrechen, bis mir wieder einfiel, warum ich noch einmal die brennende Unvernunft kosten, losziehen und wieder reisen wollte. Wenige Wochen zuvor schrieb ich auf die erste Seite meines Tagebuchs: 2014, leicht sein, reich und dem Festland Stimmen schenken. mehr…

9. März 2014  Hinterlasse einen Kommentar

Koyasan.
Per Anhalter durch Japan.

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Ich traf Sachiko in dem Bergdorf Koyasan, als ich am Straßenrand versuchte, eines der wenigen Autos zu stoppen und sich das Gefühl der Einsamkeit längst düster eingegraben hatte. mehr…

2. Februar 2014  3 Kommentare

Birma.
Der Bahn-Basar

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Wer bescheiden reist, spürt den Ansturm von tausend Blüten. In dem schwankenden Dritte-Klasse-Zug begriff ich, dass Reisen eine süß-salzige Angelegenheit ist. Ich fuhr in das Hochland von Birma, besaß keinen Plan und kein Heim, nur einen 10-Kilo-Rucksack. Es gab keine gepolsterten Liegesitze, keine Klimaanlage, nur die harte Holzbank, auf der ich seit zehn Stunden wie auf einem Trampolin auf und ab hüpfte. mehr…

8. Dezember 2013  Hinterlasse einen Kommentar

Pension Berg.
Reise zum Mittelpunkt der Stille.

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Hier kommt ein Loblied auf die Stille. Der Mann, der mir vor der Hütte gegenüber sitzt, blättert gelangweilt in seiner Zeitung und versucht die Buchstaben zu entschlüsseln. Die fettgedruckte Überschrift vermag – einmal mehr – nichts als lautstark zu tönen, mahnt: “Alles kann Schiefgehen”. Kurt Tucholsky wußte es: “Nähme man den Zeitungen den Fettdruck weg, um wie viel stiller wäre es auf der Welt.” mehr…

27. Juli 2013  10 Kommentare

Indien.
Alptraum Dellywood.

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Nur die nackten Füße des Mannes sind zu sehen. Das übrige Inventar seines Körpers – verborgen. Wie von einem riesigen, gefräßigen Haifischmaul aus Stahl verschluckt. Der Bus, unter dem der Mann nun begraben ist, soll uns eigentlich an diesem frühen Morgen von Delhi nach Aggra kutschieren: Die Schönheit des Taj Mahal will bewundert werden! mehr…

6. Juni 2013  7 Kommentare

Am Everest.
Ohne Luft vor lauter Glück.

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Ohne Luft zu holen spricht der Mann mit dem gelben Anorak und den gelben Händen in sein Mobiltelefon, während er mir lachend zuzwinkert. Das ist gut so. Denn ich sitze derweil auf dem Felsvorsprung und ringe gierig nach mehr. Mehr Luft. Die Lunge sträubt sich. Will keinen Tausch „Alt gegen Neu“. Tauschgut ist auch bald kaum mehr vorhanden. Schließlich sind wir auf rund viertausend Metern Höhe angekommen. mehr…

10. Mai 2013  Hinterlasse einen Kommentar

Tel Aviv.
Augen müssen reisen.

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Nicht weit vom Hilton-Beach baden heute nur die Frauen. An drei anderen Tagen sind nur Männer erlaubt. Am Tayalet von Tel Aviv kann sich niemand mehr verstecken. Wie Gott dich schuf. Mit welchem Gott Deine Affäre auch immer gerade läuft. mehr…

5. April 2013  Hinterlasse einen Kommentar

Amerika.
Das rote Herz.

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Du warst schon einmal hier, flüstert mein Herz. Blauer Wüstenhimmel und farbige Felsen flimmern vor meinem Auge. Rote Monolithen, die aussehen, als hätte der Wind einmal rechts und einmal links feste an den Ohren vorbei gepustet, um so kantige Felsformen zu drechseln. mehr…

26. März 2013  10 Kommentare

Stefan Nink:
„Als sei man nicht mehr auf dieser Welt.“

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Stefan Nink fliegt, fährt und läuft für Magazine, Radiostationen und Buchverlage über den Planeten. Seine Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet und in seinem Blog 47tukane schreibt er auf Geo.de über das Reisen. Nun hat Stefan Nink seinen ersten, sehr unterhaltsamen Reise-Roman “Donnerstags im Fetten Hecht” geschrieben mehr…

24. März 2013  Hinterlasse einen Kommentar

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