Category archives: Bericht aus…

Lissabon.
Spieler.

Diese Männer, ganz Mensch sind zu beneiden diese alten Männer mit heiterem Ernst maskiert auf ein sorgloses Spiel mittags, in den Schatten der Jardins vertraut und ungewiss wie ihr eigenes Leben; Tweet

Paris.
Wieder reisen wollen.

Plötzlich wollte ich nicht mehr aufbrechen, bis mir wieder einfiel, warum ich noch einmal die brennende Unvernunft kosten, losziehen und wieder reisen wollte. Wenige Wochen zuvor schrieb ich auf die erste Seite meines Tagebuchs: 2014, leicht sein, reich und dem… continue reading »

Hanoi.
Die Entdeckung des Wartens.

Hanoi. Weiterreise. An der Ecke, die schmale Kneipe, in der ich heute vom Vergnügen des Wartens koste. Ich weiß, Warten ist nicht so gefragt. Kommt uns vor, wie ein grauer alter Herr, der eine endlose Straße Richtung Westen hinunter schleicht.… continue reading »

Koyasan.
Per Anhalter durch Japan.

  Ich traf Sachiko in dem Bergdorf Koyasan, als ich am Straßenrand versuchte, eines der wenigen Autos zu stoppen und sich das Gefühl der Einsamkeit längst düster eingegraben hatte. Tweet

Indien.
Das dritte Auge des blinden Mannes.

Wenn ich heute zurückblicke, dann hatte ich in meinem Leben Mut mit Sorglosigkeit und Bequemlichkeit mit Glück verwechselt. In Indien gewinnt alles an Kontur und Schärfe. Delhi atmet aus und du das Leben ein: den würzigen, vielschichtigen Duft der Luft… continue reading »

Pension Berg.
Reise zum Mittelpunkt der Stille.

Hier kommt ein Loblied auf die Stille. Der Mann, der mir vor der Hütte gegenüber sitzt, blättert gelangweilt in seiner Zeitung und versucht die Buchstaben zu entschlüsseln. Die fettgedruckte Überschrift vermag – einmal mehr – nichts als lautstark zu tönen,… continue reading »

Indien.
Alptraum Dellywood.

Nur die nackten Füße des Mannes sind zu sehen. Das übrige Inventar seines Körpers – verborgen. Wie von einem riesigen, gefräßigen Haifischmaul aus Stahl verschluckt. Der Bus, unter dem der Mann nun begraben ist, soll uns eigentlich an diesem frühen… continue reading »

Am Everest.
Ohne Luft vor lauter Glück.

Ohne Luft zu holen spricht der Mann mit dem gelben Anorak und den gelben Händen in sein Mobiltelefon, während er mir lachend zuzwinkert. Das ist gut so. Denn ich sitze derweil auf dem Felsvorsprung und ringe gierig nach mehr. Mehr… continue reading »

Doug Lansky im Interview:
„Where’s a good place to learn?“

Doug Lansky war Praktikant bei der „David Letterman Late Night Show“, bis er sich entschied, lieber Weltreisender zu sein. Seit 1992 reist Doug um die Welt und hat mehr als 120 Länder bereist. Doug schreibt als Reiseautor u.a. für den… continue reading »

Tel Aviv.
Augen müssen reisen.

Nicht weit vom Hilton-Beach baden heute nur die Frauen. An drei anderen Tagen sind nur Männer erlaubt. Am Tayalet von Tel Aviv kann sich niemand mehr verstecken. Wie Gott dich schuf. Mit welchem Gott Deine Affäre auch immer gerade läuft.… continue reading »

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